Raphanus sativus var. oleiformis
Ölrettich
Volksnamen: Futter-Ölrettich

Foto: Rasbak · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Der Ölrettich ist die Gründüngung für verdichtete Böden: Seine kräftigen Pfahlwurzeln dringen tief ein, lockern den Unterboden und holen Nährstoffe aus der Tiefe nach oben. Nematodenresistente Sorten unterdrücken zusätzlich Rübenzystenälchen. Wie alle Kreuzblütler darf er nicht in Kohl-Fruchtfolgen.
Pflegehinweise
Säe Ölrettich von Juli bis September nach der Hauptkultur in Reihen oder breitwürfig und harke ihn flach ein; er keimt schnell und wächst zügig. Gieße nur in langen Trockenphasen an. Lass ihn bis zum Frost stehen — er friert ab etwa minus 8 Grad sicher ab und hinterlässt eine lockere, gut durchwurzelte Krume, die du im Frühjahr nur noch flach einarbeiten musst.
Mischkultur
Krankheiten & Schädlinge
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Erdfloh
Phyllotreta
Erdflöhe sind winzige, schwarz oder metallisch glänzende Käfer, die bei Berührung flohartig wegspringen. Sie schlagen bei trocken-warmem Wetter unzählige kleine runde Löcher in junge Blätter von Radieschen, Rucola und Rettich, sodass die Blätter wie durchsiebt aussehen. Keimlinge können bei Massenbefall ganz absterben, während ältere Pflanzen den Fraß meist wegstecken.
Vorbeugen
Halte den Boden rund um die Jungpflanzen mit regelmäßigem Gießen und einer dünnen Mulchschicht feucht — Erdflöhe meiden Feuchtigkeit und kühlen Boden. Ein engmaschiges Kulturschutznetz direkt nach der Aussaat hält die springenden Käfer komplett fern. Lockeres, häufiges Hacken stört die Eiablage, und eine etwas spätere oder vorgezogene Aussaat umgeht die trockenheißen Hauptflugphasen.
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