Zum Inhalt springen

Galanthus nivalis

Schneeglöckchen

Volksnamen: Kleines Schneeglöckchen, Gemeines Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Beschreibung

Das Schneeglöckchen ist der allererste Frühlingsbote und schiebt seine nickenden weißen Blütenglöckchen oft schon im Februar durch den letzten Schnee. Es verwildert prächtig unter Laubgehölzen und bildet mit den Jahren dichte weiße Teppiche. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Pflegehinweise

Stecke die Zwiebeln im September und Oktober etwa 8 cm tief in humosen, im Frühjahr feuchten Boden an einen halbschattigen Platz unter Gehölzen. Schneeglöckchen pflanzt du am besten „in the green“, also als grüne Pflanze direkt nach der Blüte, trockene Zwiebeln wachsen schlechter an. Lass sie ungestört stehen, dann verwildern sie von selbst.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

humos, lehmig, feucht, durchlässig

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Du gibst dem Schneeglöckchen einen humosen, lockeren und gleichmäßig leicht feuchten Boden, der auch im Sommer nicht völlig austrocknet — am besten unter Laubgehölzen, wo sich natürlicher Laubhumus sammelt. Der Boden sollte gut durchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Zwiebel nicht; kalkhaltige bis neutrale Böden sind ideal, leicht saure werden noch gut toleriert.

Düngung

Schwachzehrer

Kurz nach der Blüte im Frühjahr legst du eine dünne Schicht gut verrotteten Laubkompost oder Lauberde um die Pflanzen herum auf — nicht einarbeiten, damit die Zwiebeln ungestört bleiben. Das reicht dem Schwachzehrer als Jahresversorgung völlig aus; stickstoffbetonte Düngung meidest du, weil sie nur das Blatt fördert und den Blütenansatz schwächt.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Doldenblütler (Apiaceae)

Doldenblütler und Lauchgewächse verwirren sich gegenseitig die Schädlinge (Möhrenfliege, Zwiebelfliege).

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Rosengewächse (Rosaceae)

Knoblauch und Schnittlauch unter Erdbeeren und Rosen vertreiben mit ihrem Duft Blattläuse und andere Schädlinge.

Zum Beispiel ErdbeereApfelHimbeereBirneKletterroseAronia und 53 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Lieber nicht

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

besonders bewährt

Lauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.

Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Zwiebeln bremsen neben Kartoffeln und Tomaten das Wachstum der Nachtschattengewächse, die klassische Fruchtfolge-Regel gilt auch im Beet nebeneinander.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Erfahrungen aus echten Gärten

Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben, anonym und freiwillig.

Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?

Wenn du eigene Notizen anlegen willst, melde dich an oder leg ein Konto an.